Die Junioren A im offiziellen Saisonrückblick:

Nachdem wir am vergangenen Sonntag die letzte Meisterschaftsrunde nicht mehr spielen durften, ist unsere Saison vorbei und die “Geisterspiele“ auch keine Option. Obwohl gerade in unserer Gruppe einige Geister an den Spielen zu entdecken waren. Meistens waren die zwar unter den Zuschauern zu finden, tangierten jedoch weder unsere Leistung noch die erzielten Resultate. «Hyppiegschpänschtli» hin Quarantäne her, soeben habe ich äusserst erfolgreich die WC Rollen-Challenge hinter mich ge-bracht und sehe einen kleinen Time-slot im Kalender, um meinen „trainerischen“ Pflichten nachzu-kommen und die Geschehnisse der vergangenen Saison für die Nachwelt zu ordnen:

Auf einen beschwerlichen Start mit Kadergrösse und Trainingssituation, folgte ein klarer Sieg und eine ebenso deftige Niederlage in den Testspielen. Diese brachten uns zur rechten Zeit auf den Boden der Realität und es gelang uns zum Start der Meisterschaft bereit zu sein. In der Folge gewannen wir Spiele teils auf eindrückliche Art und Weise und kämpften bis zum Umfallen um die nötigen Punkte, Tore und Siege. Mich freut es, dass wir während der gesamten Spielzeit keine demütigende Niederlage ein-gefahren haben, nicht mal gegen ein übermächtiges BeO, welches sämtliche Spiele gewann.

Unter Wert geschlagen, trifft es ziemlich genau. Unsere Plus/Minus Bilanz kann sich sehen lassen und gehört zu den Besten der gesamten Gruppe. Damit müsste ein Mitspielen an der Spitze der Tabelle locker möglich sein, doch Chancenauswertung und „geschenkte Tore“ wurden zur grossen Hypothek im Kampf um die vordersten Plätze.

Mit Stolz erfüllt mich nebst der geschlossenen Mannschaftsleistung, der soziale- und Zwischen-menschliche Umgang der Spieler, sowie die Leistungsbereitschaft und der Wille, nie aufzugeben, zu lernen und miteinander ein Ziel zu erreichen. Es war mir eine Ehre diese Jungs im vergangenen Jahren zu begleiten und einen gemeinsamen Weg vorzugeben. Mein Ziel, ihnen Verantwortung zu geben und das damit verbundene Vertrauen zu schenken, habe ich erreicht. Was will mein kleines Trainerherz denn mehr?!

Nun wechseln wir auf das „grosse Feld“ und werden die kommende Saison als U18C Team bestreiten. Auf dem grossen Spielfeld haben wir bestimmt keine Probleme mit dem “social distancing“ – ich freue mich darauf, wieder raus zu kommen um zu spielen …

Ich danke euch, bliibet xund!!

stefan