Liebe Daniela, es ist Freitagabend und wir treffen dich in der Sporthalle Weissenstein. Was tust du gerade ?

Ich betreue die VIP-Kasse beim Eingang zur Sporthalle, zusammen mit Patrizia Amatuzio.

Bist du schon lange in dieser Funktion für FBK tätig?

Ja, ich übe diese Funktion schon seit einigen Jahren aus. Davor haben wir während einer gewissen Zeit auch die Buchhaltung von Floorball Köniz gemacht. Das war aber noch unter dem Präsidenten Martin Messerli, dem Vorgänger von Martin Schäfer.  Das ist also wesentlich mehr als zehn Jahre her.

Was hat dich zu FBK „verschlagen“, wie bist du auf diese Tätigkeit aufmerksam geworden?

Martin Messerli hatte uns damals angefragt, ob wir dem Verein in den finanziellen Angelegenheiten behilflich sein könnten. So hat alles angefangen. Als das dann nicht mehr notwendig war, habe ich mich in verschiedenen Funktionen als Helferin zur Verfügung gestellt, unter anderem eben auch bei NLA-Spielen.

Wieso bist du nach dieser ersten Phase als Helferin bei Floorball Köniz geblieben?

Ich habe viele tolle Leute kennengelernt. Die Zusammenarbeit macht Spass und der Kontakt zu den Zuschauerinnen und Zuschauern ist interessant. Ich schätze auch die Atmosphäre innerhalb des Vereins.

Was gefällt dir besonders an deinen Helfereinsätzen?

Der Kontakt mit den Menschen. An der Kasse trifft man viele Leute, vieles sind Stammgäste. Man kennt sich.

Und was ist vielleicht etwas mühsamer ?

Wie immer, wenn man mit vielen Menschen zu tun hat, gibt es auch die weniger angenehmen Begegnungen. Besucherinnen und Besucher, welche das Gefühl haben, als VIP das Spiel besuchen zu können, obwohl sie kein Ticket haben und auch nicht auf der Einladungsliste stehen.

Noch eine letzte Frage: hast du ein Anliegen oder einen Wunsch an den Vorstand, was der Verein besser machen könnte?

Spezifisch auf meine Funktion bezogen: für uns an der VIP-Kasse ist nicht klar, wie viele Kinder im VIP-Eintritt eines Erwachsenen inbegriffen sind. Das gibt bisweilen Diskussionen, wenn eine erwachsene Person mit zahlreichen Kindern ans Spiel kommt und für alle ein VIP-Ticket will. Wir an der Kasse wären froh, wenn es dazu eine klare Regel gäbe. Wir haben das auch schon mehrmals gegenüber dem Vorstand vorgebracht, bisher ist allerdings leider nichts passiert.

Hast du eine Idee oder einen Vorschlag, welche Person oder welche Funktion wir in dieser Rubrik vorstellen könnten?

Die Verantwortlichen des Caterings, in den Funktionen, die bis letzte Saison Pia Schäfer und Christa Pillichody ausgeübt haben, arbeiten unheimlich viel im Hintergrund. Vielleicht könnte man jemanden aus diesem Bereich vorstellen.

Liebe Daniela, vielen herzlichen Dank für dieses Gespräch, vor allem aber für deinen Einsatz und deine Unterstützung für Floorball Köniz.

Daniela Schild, Kasse VIP

Es ist ein Samstagmorgen im November. Wir starten unsere neue Serie “FBK Inside” in der  Sporthalle Lerbermatt und treffen dort auf Yves Schleppi als Turnierverantwortlichen.

Was machst du gerade?

Ich bin Turnierverantwortlicher am E-Juniorenturnier, das heute hier stattfindet. Es hat am Morgen damit begonnen, dass ich zusammen mit den anderen Helfenden das Feld aufgestellt und die Garderoben angeschrieben habe. Eine Herausforderung ist es, die Matchuhr in den Griff zu bekommen, aber das funktioniert eigentlich gut. Die anderen Helfenden sind Eltern von Spielern und Spielerinnen. Sie sind motiviert und die Zusammenarbeit ist sehr angenehm.

Bist du schon lange in dieser Funktion für FBK tätig?

Seit ca. 5 Jahren.

Was hat dich zu FBK „verschlagen“, wie bist du auf diese Tätigkeit aufmerksam geworden?

Ich hatte damals an einer Infoveranstaltung des Vereins im OZK teilgenommen, an der Tinu Schäfer einen Helferaufruf gemacht hat. Da habe ich mich gemeldet, weil ich mich im Verein wohl gefühlt habe und ich etwas zurückgeben wollte für alles, was der Verein unseren Kindern geschenkt hat.

Du hast also auch Kinder, die selber Unihockey spielen?

Jetzt nicht mehr bei FBK. Der eine Sohn hat aufgehört, der andere spielt beim Partnerverein Bern-Ost. Aus diesem Grund werde ich meine Funktion im Verein längerfristig wohl auch aufgeben.

Wieso sind deine Söhne und seid ihr als Familie beim Unihockey gelandet und nicht beim Fussball, Eishockey oder einer anderen Sportart?

Der Ältere hat mit Fussball spielen begonnen, aber Bekannte hatten uns erzählt, wie Unihockey toll ist. Darauf hat der jüngere Sohn damit angefangen und der andere hat dann auch irgendwann gewechselt. Das Umfeld ist im Unihockey wirklich ganz anders als im Fussball, menschlicher, es geht mehr um den Sport und weniger um den Ehrgeiz.

Was gefällt dir besonders an deinen Helfereinsätzen?

Der Kontakt mit den Menschen. Ich treffe NLA-Spieler (Andreas Nordh ist heute hier als Schiedsrichter) und andere Eltern. Ganz allgemein auch die Zugehörigkeit zum Verein, man trifft sich ebenfalls an den NLA- Spielen und kennt sich.

Und was ist vielleicht etwas mühsamer?

Die Tage in der Halle sind zum Teil lang. Der administrative Papierkram mit den Spielberichten und den Resultatmeldungen ist aus meiner Sicht auch nicht mehr zeitgemäss. Das belastet uns weniger, aber vor allem die Trainer während der Turniere.

Noch eine letzte Frage: hast du ein Anliegen oder einen Wunsch an den Vorstand, was der Verein besser machen könnte?

Anscheinend ist es bei gewissen Junioren-Teams schwierig, genügend Eltern als Helfer zu finden. Der Verein darf sich Instrumente geben, um gegen dieses Problem zu kämpfen. Generell bin ich vom Engagement des Vorstands und der vielen Aktiven einfach sehr beeindruckt. Bravo, es ist nicht selbstverständlich.

Lieber Yves, wir lassen dich wieder zurück an den Schiritisch zu deinen Aufgaben. Vielen herzlichen Dank für dieses Gespräch, vor allem aber für deinen Einsatz und deine Unterstützung für Floorball Köniz.

Yves Schleppi, Turnierverantwortlicher